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Beginn des Spanischen Bürgerkriegs vor 90 Jahren

So 05.07.26 – 19:00 Uhr – Eintritt frei

Der politische Film zum Beginn des Spanischen Bürgerkriegs vor 90 Jahren

Vor 90 Jahren (Juli 1936) begann der Spanische Bürgerkrieg. Aus diesem Anlass zeigt die Geschichtswerkstatt Rosenheim am Sonntag, den 5. Juli, im Rahmen der Reihe „Der politische Film“ einen passenden Spielfilm. Die Vorführung beginnt um 19:00 Uhr im Z – Linkes Zentrum Rosenheim (Samerstraße 11). Der Eintritt ist frei.

Mit dem Militärputsch vom Juli 1936 versuchten rechte Generäle unter Führung Francos, die demokratisch gewählte Republik zu stürzen. Unterstützt wurden sie von Hitlers Deutschland und Mussolinis Italien. Der Krieg wurde damit zu einem frühen Schauplatz des internationalen Kampfes gegen den Faschismus und gilt vielen Historiker:innen als Vorspiel des Zweiten Weltkriegs.

Gezeigt wird ein preisgekrönter Film aus den 1990er Jahren, welcher die Geschichte eines jungen britischen Arbeiters erzählt, der sich einer republikanischen Miliz anschließt. Der Spielfilm im dokumentarischen Stil basiert zu einem großen Teil auf den Berichten von George Orwell, der 1936 und 1937 selbst als Freiwilliger in der POUM-Miliz gekämpft hat. Es geht um Läuse, die schlechten Gewehre, Liebe, die Begeisterung für die sozialen Umwälzungen und den gelebten Sozialismus, schließlich die Ernüchterung und Enttäuschung, die Flucht zurück nach England. Ein Film über die Hoffnungen, die Solidarität und den Mut derjenigen, die für Freiheit und soziale Gerechtigkeit kämpften. Der Protagonist des Filmes steht beispielhaft für die tausenden Freiwilligen aus aller Welt, welche sich den Internationalen Brigaden anschlossen, um die Spanische Republik zu verteidigen. Beispielsweise gehörte auch der Kommuniste Guido Kopp, welcher in der Revolutions- und Rätezeit in Rosenheim eine zentrale Rolle spielte, zu jenen Antifaschisten, die nach Spanien gingen, um (auch in der POUM-Miliz) gegen den Vormarsch des Faschismus zu kämpfen.

90 Jahre später ist die Erinnerung an den antifaschistischen Widerstand aktueller denn je. Angesichts des Erstarkens rechter und autoritärer Kräfte in vielen Ländern, soll der Film daran erinnern, aus Fehlern zu lernen und daran, dass Demokratie, Solidarität und Menschenrechte immer wieder verteidigt werden müssen.

Sonntag, 5. Juli, 19:00 Uhr
Z – Linkes Zentrum Rosenheim, Samerstraße 11
Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Rosenheim.

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„Straßennamen in Rosenheim“

Externe Veranstaltungsempfehlung: „Straßennamen in Rosenheim“

Am kommenden Donnerstag (11. September – 19:00 Uhr) lädt der Historischen Verein Rosenheim zu dem Vortrag „Straßennamen in Rosenheim“ in den Pfarrsaal im Gemeindehaus der Erlöserkirche ein.

Gerade nach dem Ergebnis der aktuellen Untersuchung des Stadtarchivs könnte das eine spannende Veranstaltung werden. Bei den Nachforschungen wurden insgesamt 34 (der 587 ) Straßennamen als fraglich – also diskussionswürdig – eingestuft. Darunter solche mit militaristischer Prägung, ideologischem Hintergrund oder umstrittenen Namensgebern.

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80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus

Am Morgen des 2. Mai 1945 wurde Rosenheim durch die US Armee befreit. Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Wehrmacht bedingungslos. In diesem Jahr jährt sich die Befreiung vom Faschismus zum 80. Mal. Nachdem das faschistische Deutschland ganz Europa in Schutt und Asche gelegt und ausgeplündert, Jüdinnen und Juden, Rom*nja, Kranke, Linke, alle , die nicht in das faschistische Weltbild passten, verschleppt, misshandelt und ermordet hatte, musste die faschistische Wehrmacht im Mai 1945 vor den Armeen der Antihitler – Koalition und den antifaschistischen Partisan*innen Europas kapitulieren.

In Rosenheim findet auf Initiative des Bündnis „Rosenheim ist bunt“ am 8. Mai 2025 jum 18 Uhr auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim eine Kundgebung satt die wir unterstützen.

Im folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung von Rosenheim ist Bunt

80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus – Kundgebung in Rosenheim

Rosenheim, 14.04.2025 – Am 8. Mai 2025 jährt sich die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus zum 80. Mal. Aus diesem Anlass ruft das Bündnis „Rosenheim ist bunt“ zu einer Kundgebung auf.

Die Versammlung findet am Donnerstag, den 8. Mai 2025, um 18:00 Uhr auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim statt. Gemeinsam mit Bürger*innen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und politischen Vertreter*innen soll an die historische Bedeutung dieses Tages erinnert und ein klares Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte gesetzt werden.

Die Kundgebung bietet die Gelegenheit, sich gemeinsam gegen Ausgrenzung und Intoleranz zu positionieren und die Werte eines friedlichen und respektvollen Miteinanders zu bekräftigen. Das Bündnis „Rosenheim ist bunt“ lädt alle Bürger*innen herzlich ein, sich an der Kundgebung zu beteiligen.

Reka Molnar, Sprecherin von Rosenheim ist Bunt, betont: „Erinnern heißt Kämpfen – das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus darf nicht bloße Vergangenheit bleiben.

Es ist eine Verpflichtung für die Gegenwart und Zukunft. Gerade in Zeiten, in denen rechtsextreme Strömungen und demokratiefeindliche Tendenzen wieder erstarken, ist es notwendiger denn je, sich aktiv für eine offene und solidarische Gesellschaft einzusetzen, denn: Nie wieder ist jetzt!“

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Veranstaltungsreihe „80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus – Erinnern statt Vergessen“

Der Arbeitskreis Erinnerungskultur Trostberg und Umgebung organisiert eine Veranstaltungsreihe „80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus – Erinnern statt Vergessen“ die wir sehr gerne weiterempfehlen möchten. Von April bis November 2025 gibt es verschiedene Vorträge, Lesungen und Filmvorführungen, die sich mit der NS-Zeit und ihrer Aufarbeitung beschäftigen.

Den Auftakt macht am 4. April 2025 im Stadtkino Trostberg die Lesung von Friedbert Mühldorfer aus seinem Buch „Aus Traunstein freiwillig verzogen…“ – Die Vertreibung der jüdischen Viehhändlerfamilie

Holzer in der Pogromnacht 38.

Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie HIER zum download

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Veranstaltungsempfehlungen am Montag (19.02.24) in Rosenheim

  • 18:00 Uhr » Gedenkdemonstration an das rechte Attentat in Hanau » Bahnhofsvorplatz Rosenheim
  • 20:00 Uhr » Vortrag: Ewald Thunig: Ein bedeutender Rosenheimer Arbeiterführer » DGB Haus

Am 19.02.2020 tötete ein rechtsterroristischer Täter neun Menschen aus rassistischen Gründen und erschoss anschließend seine Mutter. Am Montag (19.02.02.) finden in vielen Städten Gedenkveranstaltungen/-demonstrationen statt, auch in Rosenheim. Im Aufruf zur Demonstration heißt es:

„Lasst uns am 19.02 auch in Rosenheim auf die Straße gehen! Auf die Straße gehen in Erinnerung an die Ermordeten! In Gedenken an das Attentat in Hanau! Mit dem Auftrag, Rassismus entschieden zu bekämpfen! 

Kommt am 19.02 um 18:00 Uhr zum Rosenheimer Bahnhof und beteiligt euch an der Demonstration!“


Den ganzen Demoaufruf findet ihr hier: https://hanauerinnernrosenheim.noblogs.org/aufruf/

Nach der Demo (20:00 Uhr verschoben wegen Hanau Gedenken) startet die Auftaktveranstaltung der Kritischen Bildungswerkstatt im Gewerkschaftshaus Rosenheim zum Thema: „Ewald Thunig: Ein bedeutender Rosenheimer Arbeiterführer“ mit dem Referent Andreas Salomon. [Weitere Infos]

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Rosenheims Rolle im Hitlerputsch vor 100 Jahren müsste intensiver betrachtet werden

Hitlerputsch vor 100 Jahren

Rosenheims Rolle müsste intensiver betrachten werden

Heute (09.11.2023) gab es vielerorts zahlreiche Berichte und Veranstaltungen zu den Ereignissen vor hundert Jahren, welche als „Hitlerputsch“ in die Geschichtsbücher eingingen. Der Umsturzversuch war weder von Hitler alleine geplant noch auf München beschränkt. Im Raum Rosenheim wurden die Ereignisse allerdings verhältnismäßig wenig thematisiert, es gab unseres Wissens dieses Jahr keine einzige Veranstaltung zur Rolle Rosenheims im „Hitler-Putsch“. Das ist ein Problem, denn zu erforschen/berichten gäbe es einiges:

Nicht nur das Telegrafenamt Rosenheim wurde im Zuge des Münchner Putschversuches von NSDAP Anhänger besetzt. Manche Quellen sprechen auch von Inn- und Mangfallbrücke, das Postamt und der Bahnhof (Miesbeck, 178). In Rosenheim agierten an diesem Tag mehrere rechtsextreme Gruppen (u.a. die NSDAP ) unter der Leitung des Bundes „Bayern und Reich“, es wurden „am Morgen des 9. November innerhalb kürzester Zeit 3000 bis 5000 putschbereite Mann des Regiments ‚Chiemgau‘ zusammengezogen“ (Miesbeck, 175f.). Auch wurden in Rosenheim Sozialisten und Kommunisten verhaftet (u.a. Karl Göpfert), nicht von den Nazis sondern von Bezirksamtsvorstand Wilhelm Roth. Peter Miesbeck schreibt zu den Ereignissen in Rosenheim, hier „zeigte sich bereits im Kern die für die Machtergreifung 1933 dann auch so wirkungs- wie unheilvolle Verknüpfung staatlicher Exekutivorgane mit dem ‚legalisierten‘ Terror der SA“ (Miesbeck, 179). Nach dem Scheitern des Putsches in München zogen viele Nazis Richtung Rosenheim. „Noch am 13. November demonstrierten vorwiegend auswärtige Hitleranhänger in Rosenheim abends zwischen 8 und 9 Uhr (…) sangen Hitlerlieder, brachten Heilrufe auf Hitler und Ludendorf aus und schrien ‚nieder mit Kahr‘.“(Miesbeck, 180)

Bild: Der Rosenheimer Anzeiger (09.11.1923) berichtet wohlwollend über den Putschversuch

Der Hitlerputsch und die Rolle Rosenheims ist ein Thema das bisher weder von klassischen Institutionen/Organisationen noch von uns adäquat aufgegriffen und aufgearbeitet wurde. Wer sich mehr mit den Ereignissen 1923 in Bayern befassen will, dem können wir den Audiomitschnitt des Vortrag von Dr. Sebastian Zehetmair zum Thema „Im Hinterland der Gegenrevolution: Die Arbeiter:innenbewegung in der Ordnungszelle Bayern“ empfehlen. Diesen Vortrag organisierten wir am 22.06.2023 im Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung und es gibt ihn hier zum Nachhören: https://audiomack.com/geschichtswerkstatt/song/ordnungszelle-bayern

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Materialien zur Stadtführung

Hintergrundmaterialien

(Handouts, Artikel, Audiobeiträge)

zur antifaschistische Stadtführung Rosenheim

gibt es unter:

https://padlet.com/geschichtswerkstattrosenheim/stadtfuehrung

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100 Jahre nach dem Mord an den Gewerkschafter Georg Ott

Pressemitteilung – 21.07.23:

100 Jahre nach dem Mord an den Gewerkschafter Georg Ott:

Antifaschistische Stadtführung am Samstag (29.07.23) in Rosenheim

Am 29. Juli 1923 stürmten bewaffnete extrem rechte Akteure aus dem Spektrum der völkisch-nationalistischen „vaterländischen Verbände“ das Rosenheimer Gewerkschaftshaus, verprügelten die anwesenden Arbeiter:innen und ermordeten den Sozialdemokraten Georg Ott. Hundert Jahre später, am Samstag, den 29. Juni 2023, findet in Gedenken an diesen rechten Mord in Rosenheim eine antifaschistische Stadtführung statt.

Mit einer Stadtführung wollen die „Geschichtswerkstatt Rosenheim“ und die „Initiative Erinnerungskultur – Stolpersteine für Rosenheim“ am Samstag (29.07.2023) an Georg Ott und andere Opfer des deutschen Faschismus erinnern. Die Stadtführung beginnt um 11:00 Uhr am Rosenheimer Salzstadel. Nach einer Einführung in die Ereignisse des „Antifaschismustag“ 1923 durch die Geschichtswerkstatt präsentiert die Stolpersteininitiative ihre neuen Erkenntnisse zu den Sinti-Brüdern Robert und Johann Reinhardt, die bis 1941 am Salzstadel 3 lebten, ehe sie ins KZ deportiert wurden. Von Salzstadel geht es über die Kaiserstraße (ehem. Gewerkschaftshaus) zum Ludwigsplatz. Mit den Erzählungen über die Schicksale der Familien Westheimer (Ludwigsplatz 19) und Kohn (Ludwigsplatz 9) wird hier beispielhaft an die in Rosenheim lebenden Jüd:innen erinnert. Über die Innstraße (Innstraße 22 – Wohnort Familie Wiener; Innstraße 41 – Wohnort von Georg Ott) geht es zu dem nach dem Nationalsozialisten benannten Hermann-Gröber Weg, an welchem kritisch die Straßenbenennung und Erinnerungspolitik in Rosenheim betrachtet wird. Den thematischen Abschluss der historischen Führung bildet der ehemalige Kiosk des Antifaschisten Johann Vogl (ermordet am 27.03.1938 im KZ Dachau).

Die Stadtführung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Antifaschismus bleibt notwendig“ ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://antifaschismusbleibtnotwendig.rosenheim.social/

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So 04.06.23: Open Air Kino und Filmgespräch zu dem KZ Überlebenden Martin Löwenberg in Rosenheim

Pressemitteilung – 23.05.23:

Ein Leben gegen Faschismus, Unterdrückung und Krieg“

Am Sonntag 04. Juni kommen die beiden Filmemacher:innen Petra Gerschner und Michael Backmund nach Rosenheim. Im Rahmen eines Open Air Kinos in der Innstraße stellen sie den Film „es kann legitim sein, was nicht legal ist. martin löwenberg – ein leben gegen faschismus, unterdrückung und krieg“ vor.

Fast zwei Jahrzehnte lang begleiteten die beiden Filmemacher:innen den 2018 verstorbenen Widerstandskämpfer und KZ-Überlebenden Martin Löwenberg mit der Kamera und suchten im Gespräch mit ihm und dem gemeinsamen Freund Konstantin Wecker nach Antworten auf die Fragen: Woher nahm dieser Mann in seinem Alter das Verständnis für die praktische Tat, das Handeln, die jugendliche Ungeduld? Woher kommen seine Kraft und sein Mut? Wie entstand seine Unbeugsamkeit gegenüber staatlicher Willkür und Autoritäten?

Als Jugendboxer trainierte Martin Löwenberg im Breslauer Postsportverein Stephan und verprügelte in der Freizeit mit seinen Freunden mehrfach den Streifendienst der Hitlerjugend. Sie wehrten sich gegen die zunehmende Repression und Verfolgung unangepasster Jugendlicher. Später arbeitete er mit seinem älteren Bruder Fred in einem organisierten Widerstandsnetzwerk und unterstützte osteuropäische Zwangsarbeiter mit Brotmarken und Informationen über den Kriegsverlauf. Im Mai 1944 nahm ihn die Gestapo fest. Nach tagelangen Verhören wurde er ins KZ Flossenbürg deportiert. In den KZ-Außenlagern Thil und Leitmeritz musste Martin Löwenberg bis zu seiner Befreiung selbst Zwangsarbeit in unterirdischen Stollen leisten. Historische Foto- und Filmdokumente zu seinen Erzählungen werden dabei mit den Aufnahmen der aktuellen Topografie dieser Handlungsorte konfrontiert.

Mit der Biografie Martin Löwenbergs schlägt der Film einen Bogen über hundert Jahre Zeitgeschichte. Er dokumentiert auch das politische Engagement von Löwenberg nach 1945 gegen die Remilitarisierung der Bundesrepublik, seine Verfolgung als Kommunist genauso wie seine Unterstützung von Roma:nja-Flüchtlingen in der KZ-Gedenkstätte Dachau, die Verhinderung von Naziaufmärschen oder seinen Kampf für die Entschädigung von ehemaligen Zwangsarbeiter:innen. Durch die Recherchen in deutschen und polnischen Archiven ist es gelungen, bisher unbekanntes Filmmaterial zu finden, das den Protagonisten bei historischen Ereignissen in Aktion zeigt wie z.B. bei der Beerdigung von Philipp Müller 1952, dem ersten von der Polizei erschossenen Demonstranten der jungen Bundesrepublik.

Martin Löwenberg 2002 bei einem Anti-Nazi-Protest. Bildrechte: Gerschner .loewenberg-film.de

Diese subjektive Protestgeschichte wird verknüpft mit Interviews und historischen Bildmaterialien (Fotos und Filme von 1909 bis 2011) aus Wroclaw, früher Breslau, Dachau, Flossenbürg, Essen und München zu einer filmischen Zeitreise über hundert Jahre. Martin Löwenberg spricht von seinen Visionen damals nach der Befreiung aus dem KZ und 65 Jahre später. Er entwickelt im Film eine besondere Form der Reflektion von Geschichte; dabei verschränken sich die Ebenen von Zeit und Inhalt in Erzählsträngen, die die Vergangenheit in der Gegenwart präsent werden lassen.

Ein Filmgespräch mit den beiden Filmemacher:innen eröffnet um 20:30 Uhr den von der Geschichtswerkstatt Rosenheim in Kooperation mit dem VVN – BdA und dem Kurt-Eisner-Verein / Rosa Luxemburg Stiftung Bayern organisierten Abend. Mit Einbruch der Dunkelheit (ca. 21:30) Uhr wird dann der Dokumentarfilm als OpenAir Kino im Innenhof der Rosenheimer Innstr. 45a gezeigt. Bei schlechtem Wetter findet die Filmvorführung im linken Zentrum Z statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Veranstaltungsreihe:

https://antifaschismusbleibtnotwendig.rosenheim.social/

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Gedenken: Erster Transport aus Rosenheim in das KZ Dachau (1933)

Heute (26.04.2023) gedachte die Initiative Erinnerungskultur (Ankündigung) an 28 Rosenheimer Kommunisten, welche vor 90 Jahren (am 26.04.1933) mit dem ersten Gefangenentransport aus Rosenheim in das KZ Dachau verschleppt wurden.

Bildquelle: https://twitter.com/PresseMueller

Wir dokumentieren im Folgenden die heutige (26.04.2023) Ansprache von Andreas Salomon bei der Gedenkfeier: